Archive for T-Challenge

Video: Kevin Michels Rennen in Hockenheim

Kevin Michel sorgte in Hockenheim für jede Menge Spannung im Kampf um die zweite Position, die Gergö Csanyi jedoch gut zu verteidigen wusste. Ab Rennhälfte sollte es noch schlimmer für Michel kommen, der nach einem der besten Qualis seiner Karriere, noch auf der Suche nach der optimalen Rennpace ist. Ende der Parabolika nahmen ihn gleich zwei Kontrahenten auf einmal in die Klemme und schlüpften durch. Aber seht selbst:

 

Saisonauftakt: Maximales Spektakel auf dem Hockenheimring

action-team-cups_gruppenfoto2017-_web1920Was gibt es Schöneres für Hobbyrennfahrer nach Monaten des Darbens und Wartens? Richtig, den sehnlich erwarteten Saisonauftakt des Triumph Street Triple-Cups, der Triumph-Challenge und der Trofeo Italiano im Rahmen des Motorrad-Festival Hockenheim des MOTORRAD action team.

Was für ein heißer, verrückter und sportlich überzeugender Saisonstart für die drei Rennserien des MOTORRAD action team: Triumph Street Triple-Cup, Triumph-Challenge. Inklusive Gaststarter gaben sich 88 Hobbyrennfahrer in diesen drei beliebten Serien die Ehre, alleine 36 im Triumph Street Triple-Cup, der mit maximalem Rückenwind in seine 10. Jubiläums-Saison startete. Die neue Street Triple RS mit ihren 765 cm³, mehr Druck, mehr technischen Finessen (u.a. Traktionskontrolle) und einem nahezu unschlagbaren Paketpreis von 11990 Euro inklusive dem Nenngeld für fünf Premiumrennstrecken mit zehn Rennen, führte zu einem wahren Run. Auch klar war bei Planung der Saison, dass die bewährten und beliebten 675er-Street Triple in eigener Division weiterhin startberechtigt bleiben. Eine gute Entscheidung, wie sich schon nach den ersten Trainings zeigte.

Ulrich Bonsels dominierte mit deinem Doppelsieg in der Division 765 - Foto: racepixx.de

Ulrich Bonsels dominierte mit einem Doppelsieg in der Division 765 – Foto: racepixx.de

Das Feld präsentiert sich bunt gemischt und wird dominiert von Uli Bonsels, Triumph Motorrad Deutschland Urgestein, Sinnstifter des Triumph-Cups und spätestens seit Hockenheim auch der schnellste Pressesprecher der Branche: Die neue Street Triple RS schein sie dem Uli auf seinen drahtigen Leib geschneidert zu haben. Pole und zwei wirklich überlegene Laufsiege sprechen Bände. Selbst Dirk Schnieders, neu im T-Cup, ein mit allen Wassern gewaschener Hobbyracer aus dem Bilderbuch, konnte Bonsels nicht das Wasser reichen. PS-Testredakteur Toby Münchinger ließ im Training und im ersten Lauf sein Können aufblitzen, erdete aber alle Hoffnung mittels Highsider kurz vor Ende des ersten Laufs so gründlich, dass er die Segel zwecks Sturzschäden am Motorrad streichen musste. Ebenfalls vom Technikteufel verfolgt scheint Florian Müller zu sein. Der schnelle Mann aus Bayern wollte eigentlich in der T-Challenge an den Start gehen, bis ein massiver Motorschaden diesen Plan vereitelte. Also fix wieder die bewährte Street Triple aus dem Keller geholt. Schwupps, Motorprobleme, zweiter Teil. Zwecks Motorschaden dachte Flo wahrscheinlich kurzfristig an eine Nullrunde und verfrühte Heimreise, aber der T-Cup wäre nicht der T-Cup, wenn nicht fix aus irgendeinem Anhänger ein einsatzfähiges Ersatzmotorrad gezaubert würde. Und dann begann die Flo-Show auf der vermeintlich alten Dame. Von kundiger Hand geführt ist die leistungsschwächere, aber natürlich bis ins Detail technisch ausgereifte 675er-Triumph selbst auf einem Höchstgeschwindigkeits-Kurs wie dem Hockenheimring nach wie vor eine Macht. Doppelsieger Florian Müller belegte dazu eindrucksvoll was so alles möglich ist. Für alle drei Serien gilt: In den Farben getrennt, in der Sache vereint. Das Motto erfüllen die Jungs und Mädels denn nun auch seit 2008.

Triumph Street Triple-Cup 2017 auf dem Hockenheimring - Foto: racepixx.deMädels. Gutes Stichwort. Julia Hämmer, Inhaberin der weltberühmten Lederkombi-Manufaktur Schwabenleder, gab sich in Hockenheim als Gast die Ehre, schlug sich beachtlich, haderte mit dem Hochlenker, ging im Zweikampf zu Boden, stand wieder auf, half fleißig bei der Reparatur und präsentierte sich ansonsten von der allerbesten Seite. Kurzum: Die junge, fixe Dame darf gerne wiederkommen. Allen Gaststartern der drei Serien sei dann auch gleich noch gesagt, dass sie volle Punkte angerechnet bekommen, wenn sie sich bis zum nächsten Rennen für einen permanenten Start für die restliche Saison entscheiden sollten.

Triumph-Challenge

Über mehr Starter freut sich Triumph-Challenge-Erfinder Thomas Rothmund zwar auch immer, aber wirklich Not leidet die T-Challenge mit 29 Startern nun wirklich nicht. Offen für alle sportlichen Triumph spielen Daytona 675 aller Modelljahre natürlich die dominierende Rolle. Genau wie im T-Cup, bei dem Ur-Street Triple noch munter in den Top Ten mitmischen, ist auch der Einstieg in die T-Challenge mit vermeintlich betagten Daytona 675 möglich und dementsprechend günstig.

Jörn Kaufmann #96 fährt in Hockenheim zum Doppelsieg - Foto: racepixx.de

Jörn Kaufmann #96 fährt in Hockenheim zum Doppelsieg – Foto: racepixx.de

Die Umstellung vom Hochlenker der Street Triple auf die Stummel der Daytona fällt ja nicht jedem Rennfahrer auf Anhieb leicht. Nun, da spielt dann auch immer Wunschdenken der lieben Konkurrenz eine Rolle. Jörn Kaufmann, T-Cup-Gesamtsieger 2016, ging auch gebückt locker von der Hand. Hut ab für eine wirklich phantastische und makellose Vorstellung. Pole, zwei Start-Ziel-Siege, volle Punktzahl und ab dafür. Die Meisterstory in der T-Challenge läuft nur mit Jörn Kaufmann in einer Hauptrolle. Weitere Bewerber: Andreas Lenz, Routinier Jochen Schermuly, Csanyi Gergö aus Ungarn, Kevin Michel und ein junger, ehrgeiziger Mann mit einem klaren Plan: Finn Zeller. Er ließ mit einem zweiten Platz im zweiten Rennen aufhorchen.

Die Reviere sind also markiert. Für T-Challenge und T-Cup steht am 10./11. Juli auf dem Sachsenring ein ganz besonderes Gastspiel an, im parallel stattfindenden Rookie-Renntraining können Anfänger es den Cracks der Triumph-Rennserie unter kundiger Anleitung der Rennleitung 110 gleichtun und die wundervolle Berg- und Talbahn genießen.

Links:

T-Cup Ergebnisse und Tabelle
T-Cup Fotos

Triumph-Challenge Ergebnisse und Tabelle
Triumph-Challenge Fotos

Triumph-Rennserien: Choose your destiny!

Die Saison 2017 kündigt sich an eine großartige zu werden. In der T-Challenge haben sich bereits weit mehr als 20 Teilnehmer eingeschrieben und im Triumph Street Triple-Cup wird die vielversprechende neue 765 RS für Furore sorgen. T-Challenge und T-Cup in der Übersicht:

t-cup-nodererhhrT-Cup 2017

5 Rennwochenenden mit jeweils 2 Rennen. Plus 1 Tag Auftakttraining auf dem Nürburgring.

Nenngebühr (eigenes regelkonformes Motorrad: 2.249 Euro (bis 31.01.17), danach 2.490 Euro

Komplettes T-Cup-Paket* inkl. Teile, Nenngebühr und brandneuer Triumph Street Triple RS: 11.990 Euro!

*T-Cup-Paket: LSL Hebel- und Rastenanlage, Bodis-Endschalldämpfer, X-lite Racing-Helm, Fahrwerksservice durch Öhlins-Spezialist Lars Sänger, Bridgestone-Reifenservice, Motul Paket uvm.

675er und 765er fahren zusammen, werden jedoch in eigenen Wertungen (Divisionen) gewertet.

Link: Zur T-Cup Anmeldung 2017

 

T-Challenge_oschersleben2016_066T-Challenge 2017

5 Rennwochenenden mit jeweils 2 Rennen. Plus 1 Tag Auftakttraining auf dem Nürburgring.

Die Einschreibegebühr für die Teilnahme an der T-Challenge 2017 beträgt in der Bridgestone-Wertung 2.290 Euro (bis 31.1.17, danach 2.490 Euro), ohne diese Option 2.890 Euro.

Fahrwerksservice durch Öhlins-Spezialist Lars Sänger, Bridgestone-Reifenservice, Motul Paket uvm. inklusive.

Link: Zur T-Challenge Anmeldung 2017

 

Strecken & Termine 2017:

DatumRennstreckeZeitplan
27.-28. MaiHockenheimring
10.-11. JuliSachsenringPDF-Download
22.-23. JuliOscherslebenJPG-Download
12.-13. AugustLausitzring
16.-17. SeptemberMost/CZ

Bestätigte Fahrer T-Challenge 2017

NachnameName Startnummer
BartelsTill321
BerchtoldAxel71
BerndzenEmil16
ClausOlaf51
Csanyi
Gergö3
DitgensSascha18
GräfeChristoph55
KaufmannJörn96
Lenz Andreas45
LindnerPhilip17
MarquezFrancisco621
MeindlSebastian21
MichelKevin589
MüllerFlorian90
Müller Henrik6
NeuberPatrick32
ÖsterleStefan11
Rösler Dirk212
RothmundThomas13
Schermuly Jochen12
SchmidtMarcel213
SchuhmannPeter333
SchwerTobias7
Schwindt Harald58
Stauch Torsten111
VeithMichael417
Vollmer Philipp190
WohlboldDennis231
ZellerFinn269
ZellerMichael245

T-Challenge Fahrer 2017

Triumph-Challenge Start Hockenheimring 2014

Die erste provisorische Starterliste der T-Challenge 2017.

Wir freuen uns sehr alte sowie neue Piloten begrüßen zu dürfen!

StartnummerNameOrt
3Csanyi GergöBudapest, Ungarn
6Henrik Müllertba
10Christian Bolletba
11Stefan ÖsterleDornstetten
12Jochen SchermulyWeilburg
13Thomas RothmundDornstetten
14Philipp Wiehetba
21Sebastian MeindlOsthofen
32Patrick Neubertba
33Peter Schumanntba
45Andreas Lenztba
51Olaf ClausHannover
58Harald SchwindtLandau
59Joachim BeyerLimburg
66Christoph Gräfetba
71Axel BerchtoldFrankfurt
90Florian MüllerGrünwald
95Markus Geuthnertba
96Jörn KaufmannSinntal
97Patrick Maiertba
141Markus Münztba
213Marcel SchmidtMörstadt
245Michael ZellerSt. Georgen
269Fin ZellerSt. Georgen
321Till Bartelstba
589Kevin MichelKriens
??Dirk Röslertba
??Friedrich Grätertba

Stand: 13. Dezember 2017

Gerüchteküche: Termine und Strecken 2017

cup_termine_2017-geruecht

Auf Facebook ist ein mysteriöses Foto aufgetaucht, das anscheinend Strecken und Termine der Saison 2017 verrät. Wir können die Echtheit dieses Dokuments bis dato nicht offiziell bestätigen, wollen es Euch aber auch nicht vorenthalten.

Definitiv fest steht der Termin auf dem Hockenheimring: 27. bis 28. Mai 2017 (Freitag der 26.05. optional buchbar).

Großes Finale in Most: Die Meister 2016

T-Cup Most 2016 StartaufstellungBeinahe schon traditionell für T-Cup, T-Challenge und die Trofeo Italiano. Ein brütend heißes Spätsommer-Wochenende, eine anspruchsvolle Rennstrecke und Konkurrenten, die sich wirklich nichts schenkten.

So ist das nun mal im Motorradrennsport. Es gibt keine echten Freunde. Auch im Hobbybereich. Jedenfalls nicht, solange das schwarz-weiß-karierte Tuch nicht geschwenkt wurde. Jeder für sich. Wer etwas anderes glaubt? Geh‘ fort, hoffnungsloser Romantiker.

Triumph-Challenge

Triumph Challenge Most 016 Das vorletzte Rennen der diesjährigen T-Challenge-Saison machte da keinerlei Ausnahme. Klar, der sportliche Stellenwert ist über die Jahre gestiegen. Als Ableger des T-Cups gegründet, darf sich die T-Challenge inzwischen stolz als die Nummer zwei im deutschen Hobbyracing-Geschäft fühlen – natürlich im gebührenden Abstand zum unvergleichlichen Yamaha-R6-Cup, der nach wie vor als Kaderschmiede für Rennprofis gilt.

37 Starter traten in Most beim Showdown an, darunter zwei Meisterschaftskandidaten mit klarer Marschroute: Tim Holtz, vielfahrendes Nachwuchstalent, der sich inzwischen zu einer Art Marc Márquez des Hobbyracing entwickelt hat, musste in beiden Rennen vor Tabellenführer Ole Bartschat ankommen, um seine Titelchancen zu wahren, Bartschat hingegen sollte einfach nur direkt hinter Holtz ins Ziel kommen, dann wäre die Sache geritzt. Soweit die Blaupause. In der Praxis entwickelte sich ein spannendes, wenngleich etwas hakeliges vorletztes Rennen, bei dem Ex-T-Cup-Sieger Gabriel Noderer bewies, dass sein Wechseln in den European Junior Cup eine prima Idee gewesen ist. 100 Prozent austrainiert und in bester Laune schnappte er sich gleich beim Start Polesetter Holtz mit aufreizender Leichtigkeit und fuhr, außerhalb der Meisterschaftswertung, einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg entgegen.

T-Challenge Siegerehrung Most 2016Dahinter schien Holtz keinen rechten Rhythmus finden zu können, um Bartschat unter Kontrolle zu halten. Die Umsetzung wirkte alles andere als elegant. Holtz blieb im Schnitt gut zwei Sekunden über seiner Pole-Zeit aus dem Training und hielt ein kompaktes Rudel ungeduldiger Sportskameraden hinter sich. Sobald Bartschat ihn überholte, parierte er zumeist im Handumdrehen, um die Hackordnung wieder herzustellen. Finn Zeller und Csányi Gergö hielten sich sportlich fair heraus aus dem beinharten Meisterschaftsfight, den die beiden aus der ersten Reihe bestaunen durften. Ein Rennabbruch wegen zweier gestürzter Fahrer beendete Lauf neun schließlich vorzeitig. Im zehnten und letzten Lauf der T-Challenge fackelte Holtz dann nicht lange und fuhr frei von Taktikgeplänkel einen wirklich elegant anzusehenden Sieg ein. Bartschat genügte letztlich ein souverän eingefahrener dritter Platz zum Meistertitel.

T-Challenge TOP-5 2016:

PlatzFahrerPunkte
1Ole Bartschat 189
2Tim Holtz 187,5
3Jochen Schermuly 121
4Finn Zeller111,5
5Csanyi Gergö 100

T-Cup

T-Cup Most 2016Herausragend: Florian Müller, Ex-R6-Cup-Fahrer, der Mitte der Saison aus dem Nichts auf einer Street Triple Baujahr 2009 auftauchte, die zuvor bei Familie Bartschat als Trainingsmotorrad und Teileträger fungiert hat. Flo, drahtig und mit unglaublichem Fahrtalent gesegnet, pflegt dazu eine innige Liebesbeziehung mit den Bridgestone-Slicks, denen er Wunderhaftkräfte nachsagt. Seine Rundenzeiten sprachen auch in Most Bände, er hievte den T-Cup auf ein nie dagewesenes Rundenzeitlevel, wenngleich auch er stürzte, aus ihm zur Gänze unerklärbarem Grund. Mit dem Ausgang der Meisterschaft hatte Flo nichts zu tun. Das war Familienbusiness nach harter, aber ehrlicher Art der Rhön zwischen Jörn Kaufmann und dessen Onkel Harald (ältester T-Cupper).

T-Cup Meister 2016: Jörn kaufmannDie Aufgabe löste Jörn schon in Rennen neun mit Bravour. Und entzog sich mit Eleganz Onkel Harald, der bekanntlich keine Gefangenen macht. Der mit allen Wassern gewaschene, freundliche ältere Herr hätte, so er denn vom Speed her dazu in der Lage gewesen wäre, seinen Neffen ohne mit der Wimper zu zucken einkassiert. So viel zum Thema Freunde oder, noch schlimmer, Verwandte. Letztlich fuhr Harald lässig und verdient den Vizetitel ein, weil sein direkter Konkurrent, Triumph-Pressesprecher Uli Bonsels, richtig, man rät es schon, ebenfalls übers Vorderrad in besagter Schicksals-Schikane auf den Asphalt musste, zum Glück ohne körperliche Folgen.

T-Cup TOP-5 2016:

PlatzFahrerPunkte
1Jörn Kaufmann201
2Harald Kaufmann 133
3Uli Bonsels121
4Florian Müller100
5Hajo Ammermann90

Links:

Alle Ergebnisse T-Cup 2016
Alle Ergebnisse T-Challenge 2016

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