Archive for T-Challenge

Das erste Rennen in Schleiz 2018

Triumph-Fans sahen ein heißes Rennen bei sommerlichen Bedingungen in Schleiz. Pole-Setter Henrik Müller sicherte sich Platz eins vor einem starken Billy Hilpert, der bis zuletzt am Heck von Müller hing. Beide motivierten sich gegenseitig zu tiefen 1:35er-Zeiten.

In der Division 765 sorgte T-Cup-Veteran und Gaststarter Leonhard Neels für eine faustdicke Überraschung, als er sich in der letzten Runde den Sieg in der Klasse durch ein Überholmanöver vor Uli Bonsels sicherte. Die Zuschauer sahen packenden und cleveren Rennsport bis zum Schluss.

Bei den kleineren Hubräumen der Division 675, ergab sich ein spannender Dreikampf zwischen Alfons Brandl, Michael Märksch und Harald Kaufmann. Die drei beendeten das Rennen innerhalb von einer Sekunde, mit dem besseren Ende für Brandl, der vor Märksch und Kaufmann ins Ziel kam. 

Das Rennen musste bereits kurz nach dem Start kurz unterbrochen werden, weil T-Challenge-Pilot Christian Kipfmüller stürzte. Der Fahrer konnte sich aber sofort aus eigener Kraft vom Motorrad entfernen und begab sich in ärztliche Unterstützung. Durch den Restart verkürzte sich die Renndistanz auf sieben Runden. Wir wünschen gute Besserung!

PDF-Link: Ergebnisse Rennen 1

Startaufstellung Schleiz

Qualifikation in Schleiz. Wow – Sir Henrik Müller auf der Pole. Billy Hilpert hatte beim letzten Quali-Turn mit technischen Problemen zu kämpfen, wir hoffen aber, dass er zum Rennen um 16:45 Uhr am Start ist.

Rolf Krassmann schnellster T-Cupper der 765er-Division, Alfons „The Chrusher“ Brandl bester Fahrer der 675er-Old School-Fraktion. Hut ab!

PDF-Link: Startaufstellung Schleiz 2018

Live-Timing und alle Resultate unter www.raceresults.at

DMSB-Startzulassung für Schleiz

Für das Gastspiel der Triumph-Challenge und des Triumph Street Triple-Cups im Rahmen der ADAC Sparkassen Klassik in Schleiz (25.-27. Mai 2018) ist eine DMSB-Startzulassung erforderlich, die Ihr einfach über die DMSB-App lösen könnt. Hierzu ladet Ihr Euch zunächst die App für Android oder iOS herunter:

In folgender Videoanleitung seht Ihr wie Ihr die DMSB-Startzulassung über die App kaufen könnt:

 

Übrigens ist der Erwerb der DSZ auch ohne Handy möglich: Wer kein Smartphone besitzt, bestellt seine DSZ alternativ über mein.DMSB.de und druckt anschließend die PDF-Bestätigung aus. Voraussetzung dafür ist dann allerdings ein persönlicher DMSB-Kundenaccount.

Saisonauftakt Lausitzring 2018

Die ersten beiden Rennen der Saison 2018 absolvierten die Triumph-Challenge und der Triumph Street Triple-Cup gemeinsam auf dem Lausitzring. Während der Rest der Nation mit Regen zu kämpfen hatte, freuten sich Triumph-Fans über feinstes Racing unter der Sonne Brandenburgs.

Ein besonders sonniges Wochenende hatten Henrik Müller (T-Challenge), Ulrich Bonsels (T-Cup 765) und Michael Märksch (T-Cup 675). Sie fuhren am ersten Rennwochenende der Saison Doppelsiege in ihren Klassen ein.

Alle Ergebnisse:

RENNEN 1
RENNEN 2

Saisonauftakt Lausitzring 2018: Qualifikation

Henrik Müller präsentiert sich in der Lausitz in Topform und fährt im Qualifying in seiner eigenen Liga. Als einziger Fahrer knackt er auf dem gut 4,5 km langen Rundkurs die Marke von 1:50 Min. Seine Zeit: 1:49.277. Auf Platz zwei geht Thomas Rothmund ins Rennen. Billy Hilpert komplettiert die erste Startreihe. Damit geht die erste Startreihe an Fahrer der Triumph-Challenge.

Vorjahresmeister im T-Cup (765), Uli Bonsels, pilotierte die schnellste Triumph Street Triple 765 und wird von Startposition vier ins Rennen gehen. Schnellster mit einer 675er Street Triple ist Michael Märksch auf der neunten Position. 

Infos: Saisonauftakt Lausitzring

Lausitzring LuftaufnahmeDer Saisonauftakt am Lausitzring naht, weshalb es höchste Zeit für Infos ist. Zunächst einmal herzlichen Dank, dass Ihr Euch für eine unserer Rennserien entschieden habt.

Das Auftaktevent am inzwischen von der DEKRA betriebenen Lausitzring wirft Fragen auf und regt auf den einschlägigen Webseiten inklusive Facebook zu wilden Spekulationen an.

  1. Nein, wir fahren nicht die verkürzte DTM-Autovariante, sondern die Euch hinlänglich geläufige Motorradstrecke.
  2. Nein, die Strecke wurde nicht komplett neu asphaltiert. Es ist also noch genauso wellig wie all die Jahre vorher inklusive des teils tückischen Nassgrips der anspruchsvollen Strecke.
  3. Thomas Rothmund aka Ketchup liebt den Lausitzring, auch und gerade wegen dieser Besonderheiten. Er hält auf Wunsch in unserer offiziellen Box, deren Nummer wir Euch dann vor Ort nennen können, gerne ein kostenloses Coaching „Späte Liebe Lausitzring“
  4. Christi Himmelfahrt (10.5.18) und der 11.5.18 sind offiziell ausverkauft. Dies für Spätberufene, die nicht automatisch via Frühbucherrabatt den 11.5. als Morgengabe mitgenommen haben.
  5. T-Cup und T-Challenge fahren die beiden Rennen am Sonntag exklusiv. Die Trofeo Italiano startet am Lausitzring und in Oschersleben gemeinsam mit einer Bike Promotion-Gruppe der IBPM. Bei reinen MOTORRAD action team-Veranstaltungen, also Hockenheim und Most, können wir unseren Trofeo-Teilnehmern exklusive Zeitfenster für zwei Rennen pro Wochenende anbieten. Schleiz mussten wir für die Trofeo leider absagen. Das wäre finanziell nicht zu stemmen gewesen. Wir bitte zwecks der überschaubaren Nennliste um Euer Verständnis. Weitere Info zu Schleiz: Ihr müsst vor Ort eine V-Lizenz beim Veranstalter, dem MSC Schleiz, buchen.
  6. MOTOREX-Pakete werden vor Ort verteilt
  7. Bridgestone ist mit seinem offiziellen Renndienst vor Ort. Die Montage von Bridgestone-Reifen ist für eingeschriebene Teilnehmer unserer Cup-Rennserien kostenlos, ein feines Extra unseres langjährigen Partners und beileibe nicht die Regel.
  8. Eure Ansprechpartner vor Ort: Björn Gramm, Karsten Bartschat, Matthias Schröter

Triumph Street Triple-Cup 2018

Schon bald nach seiner Premiere im Jahr 2008 hat sich der TRIUMPH Street Triple-Cup zu einer der attraktivsten Rennserien im deutschen Motorradrennsport für Amateure entwickelt. Für die Neuauflage in der Saison 2018 gilt dies mehr denn je, denn neben einem attraktiven Paket-Angebot warten auch wieder reizvolle Strecken auf die Teilnehmer – unter anderem werden zwei der insgesamt zehn Rennen auf dem Kult-Straßenkurs „Schleizer Dreieck“ ausgetragen.

Der Countdown läuft: Wer sich mit einer motivierten Schar weiterer Amateur-Racer darin messen möchte, knackige Dreizylinder zügig um die Ecke zu scheuchen, sollte nicht länger mit seiner Anmeldung zum TRIUMPH Street Triple-Cup warten. Traditionell ist der „T-Cup“ eine der preisgünstigsten Optionen, in Mitteleuropa ernsthaften Cup-Rennsport zu betreiben und dabei auch noch eine Menge Spaß zu haben. Auf dem Programm stehen fünf Events auf bekannten Rennstrecken in Deutschland und Tschechien, bei denen jeweils zwei Rennläufe ausgetragen werden.

Racing-Action satt: der TRIUMPH Street Triple-Cup bietet Motorradrennsport auf bestem Niveau.
Einzige Voraussetzung zur Teilnahme am Street Triple-Cup ist wie immer ein sportliches Naked Bike der englischen Traditionsmarke TRIUMPH. Dabei starten alle Street Triple-Modelle zwischen Modelljahr 2008 bis 2016 in der Division 675, ab Modelljahr 2017 geht es in der Division 765 zur Sache. Für alle anderen TRIUMPH-Modelle, die in die Kategorie „sportlich und mindestens drei Zylinder“ passen, gibt es die „T-Challenge“. Hier werden jene Fahrer heimisch, die mit einem Bike der Baureihen Daytona, Speed Triple, Street Triple und Speed Four ab Baujahr 1990 mit dabei sein wollen. Für alle gleich ist die Nenngebühr: Das Dreizylinder-Vergnügen auf der Rennstrecke ist zum Saison-Schnäppchenpreis von 2.290,- Euro zu haben.
Wer noch keines der britischen Fahrspaßbikes in der Garage stehen hat – kein Problem: Für die Cup-Teilnehmer haben die Veranstalter und der TRIUMPH-Händler SBF ein sattes Komplettpaket geschnürt. Für nur 12.490 Euro inkl. MwSt. gibt es eine brandneue Street Triple 765 RS inklusive aller Nenngebühren zum Cup. Mit dabei sind zusätzlich ein hochwertiges Paket an Racing-Teilen der Partner LSL (Fußrasten, Bremshebelschützer) und Bodis (Endschalldämpfer inkl. dB-Eater), ein Race-Replica-Helm des Typs X-803 von X-lite sowie ein umfangreiches Schmiermittelpaket von Motorex. Für das passende Outfit werden zudem Sponsoren-Sticker und -Aufnäher für die Lederkombis mitgeliefert. Aber Achtung: Dieses Angebot ist auf eine Stückzahl von 10 Bikes limitiert.

Die Einschreibung für den T-Cup läuft bereits – alle Informationen zum Ablauf, die technischen Regularien und sonstige Infos finden sich in den PDF-Ausschreibungen:

Triumph Street Triple-Cup 2018

Triumph-Challenge 2018

 

Die Events des Street Triple-Cups 2018 im Überblick:

12. & 13. Mai 2018: Lausitzring
26. & 27. Mai 2018: Schleizer Dreieck
23. & 24. Juni 2018: Hockenheimring GP-Kurs
21. & 22. Juli 2018: Oschersleben
11. & 12. August 2018: Most (CZ)

Was lange währt, wird endlich gut

Ja, der sinnige Spruch könnte von der seligen Oma sein. Trifft aber komplett zu aufs wirklich denkwürdige T-Cup-Finale 2018 in Most. Die zehnte Saison. Jubiläum. Und einer, der seit 2008 mit von der Partie ist, holt sich sowas von verdient den Meistertitel in der neuen 765er-Division: Triumph Deutschland-Urgestein Uli Bonsels. In der 675er-Division beweist Florian Müller sehr souverän, dass auch ältere Triumph Street Triple noch sauschnell unterwegs sein können. In der Triumph-Challenge, der gar nicht mehr kleinen Schwester des T-Cups, entscheidet letztlich ein winziger Punkt die Meisterschaft zugunsten von Finn Zeller.

Auf eines dürfen alle Beteiligten inklusive der sinnstiftenden Marke mal vorweg sehr stolz sein: Der Triumph Street Triple-Cup und die Triumph-Challenge bilden weltweit die größte Triumph-Hobbyracing-Community, wie man in den Generationen X und Y so gerne neudeutsch sagt. Das vergisst man sehr gerne, weil von Triumph dominierte Fahrerlager seit Jahren zum Alltag gehören, so auch im tschechischen Most, wo schon beinahe traditionell das Saisonfinale der Triumph-Rennserien stattfindet. Und, so will es die Tradition, es sollte ein echter Showdown werden.

Uli Bonsels auf Pole-Position

T-Cup

Die Ausgangslage für den Führenden in der neuen 765er-Division des T-Cup, Uli Bonsels, war vor dem Finale eigentlich sehr komfortabel. Aber genau darin liegt ja gerne die Krux. Eine Unachtsamkeit im freien Training, zack liegt man auf der Nase, verbiegt den Dreizylinder oder die eigenen Gräten und darf sich die Rennen als Zaungast anschauen, in denen der schärfste Konkurrent, in diesem Falle André Reinke, dann womöglich brilliert und einen auf der Meisterschaftzielgeraden kurz vor knapp abfängt.
Durchaus keine Fiktion aus Absurdistan, sondern gerade bei den in Most übers ganze Wochenende vorherrschenden nasskalten Bedingungen eine latente Gefahr. Und was macht der Herr Bonsels aus der Wettermalaise? Holt mal eben ganz souverän die Poleposition. Peng! Das Ding von vorne fahren, klare Kante zeigen, das Revier markieren.
Um dann, am Samstag, im ersten Rennen von der Pole bei nasser, aber abtrockender Piste konservativ auf Regenreifen in die Startaufstellung rollen, um das Ding so sicher als möglich nach Hause zu schaukeln, also den Herrn Reinke schön hinter sich zu halten. Guter Plan, prima in die Tat umgesetzt. Während sich nach wenigen Runden die Slick-Fraktion mehr und mehr von den Regenreifen-Kollegen absetzte, by the way unglaublich, was die Bridgestone V02-Slicks auch bei Schmuddelbedingungen können, fuhr Uli Bonsels diszipliniert sein Meisterrennen und wirtschaftete erfolgreich mit seinen Regenpneus. Punktlandung, Meisterschaft im Sack im vorletzten Lauf vor dem fairen Sportsmann André Reinke, einem der ersten Gratulanten.

Tobias Münchinger #11 pokerte richtig und fuhr auf Slicks seinen ersten Sieg ein

Uli Bonsels, der bereits Mitte der 1990er im Ur-Triumph-Cup mitfuhr, genau wir Harald Kaufmann, und der maßgeblich fürs Bestehen des T-Cups seit 2008 die Verantwortung trägt, wird diese Meisterschaft vom gesamten Fahrerlager mehr als gegönnt. Wie kaum ein anderer lebt er die Ideale dieses einzigartigen Cups. Denn merke: Hobbyrennfahrer sind aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt. Oft sind es sensationelle Racing-Romantiker, mit hohem Leidensvermögen, Ausdauer und unglaublichem Optimismus versehen, dazu zumeist phantastische Netzwerker, denn Egoshooter kommen im modernen Hobbyrennsport zumeist nicht weit und verweilen auch nicht lange in den jeweiligen Serien. Bestes Beispiel dafür: 765er-Vize-Meister, André Reinke. Seit Jahren mit von der Partie als Fahrer und Sponsor der Serie, immer einer der ersten, der seine Nennung für die Folgesaison abgibt. Ein Leben ohne T-Cup ist möglich, aber sinnlos. Weiß auch Tobias Münchinger, der seine erste T-Cup-Saison absolvierte und in Rennen Neun cool auf Slicks setzte und das Glück über den ersten Rennsieg kaum fassen konnte. Der PS-Testredakteur ist mit dem dritten Gesamtrang wahrlich perfekt angekommen in der T-Cup-Familie.

Florian Müller in der Startaufstellung auf Position 3

Schön zu wissen, dass das auch in der 675er-Division der Fall ist. Hier sind Street Triple ab Modelljahr 2008 startberechtig. Auch mit älteren Schätzchen lässt sich noch phantastisch im T-Cup mitmischen. Liegt an der tollen Basis, schließlich gelang Triumph mit der Street Triple-Baureihe ein ganz, ganz großer, stilbildender Wurf, hat aber auch etwas mit den schnellen Burschen zu tun, die ihren Dreizylinder mit kundiger Hand bewegen und Reifen und Öhlins-Fahrwerk perfekt im Griff haben. Mehr als souverän demonstriert von 675er-Meister Florian Müller, mit gottgegebenem Speed gesegnet. Im letzten Rennen der Saison musste sich Flo auf seiner 675er seinem Meisterkollegen Bonsels nur um zwei Zehntel geschlagen geben und holte dabei dann noch die schnellste Rennrunde.

Den Vize-Titel in der 675-Division holte sich nach einer sehr konstanten Leistung Alexander Fraßmann, Gesamtdritter wurde T-Cup-Evergreen Rolf Kraßmann.

Ein angeschlagener Finn Zeller sicherte sich die Meisterschaft in Most

In der Triumph-Challenge,

erfolgreicher Spin Off des T-Cup, die durch Triumph Daytona 675 aller Baujahre dominiert wird, kam es zu einem Wimpernschlag-Finale, deren Hauptdarsteller, Finn Zeller und Kevin Michel sich über die komplette Saison von Rennen zu Rennen immer weiter gepusht hatten. Beide verbesserten sich dadurch buchstäblich auf ein neues Level. Indiz dafür, dass gute Rennserien ihre Teilnehmer kontinuierlich verbessern – und zwar durch alle Startreihen hindurch.
Unsere beiden jugendlichen Helden fuhren also spätestens vor dem Finale in Most in ihrer ganz eigenen Welt. Finn Zeller reiste zwar mit dem Vorteil der Tabellenführung nach Tschechien an, hatte aber im Gegensatz zu Kevin Michel viel zu verlieren. Die Meisterschaft nämlich. Außerdem war Finn alles andere, aber nicht 100% fit. Vorteil Michel. Der fuhr frisch, fromm und frei von der Leber weg drei Laufsiege in Most nach Hause. Alles richtig gemacht und dennoch nicht genug. Letztlich reichte dem überglücklichen Zeller nach verkorkster Qualifikation im elften und entscheidenden Lauf ein fünfter Platz, um sich mit einem Punkt Vorsprung in der Gesamtwertung durchzusetzen und seinem Vize Kevin Michel sehr fair bei der Siegerehrung zu gratulieren.

Michel konstatierte trocken, dass ihm letztlich ein Fehler am Lausitzring, als er sich herzhaft verbremste, letztlich die Meisterschaft gekostet hat. Als Dritter beendete Henrik Müller eine tolle Triumph-Challenge Saison, die es wirklich in sich hatte. Die T-Challenge hat auch 2017 sportlich einen enormen Sprung nach vorne gemacht. Das Rundenzeitenniveau kann sich wirklich sehen lassen, sollte aber Neueinsteiger für 2018 nicht darüber grübeln lassen, ob diese phantastische Serie gar zu schnell für das eigene Können sein könnte. Ist sie nicht. Die T-Challenge ist hart, aber herzlich und nimmt jeden Triumph-Fan gerne in ihren Kreis auf. Die Rundenzeiten kommen dann quasi von ganz alleine.

Und wie geht es weiter 2018? Mit Vollgas, soviel steht kurz nach dem Saisonfinale fest. Geplant sind wieder fünf Veranstaltungen mit insgesamt zehn Rennen. Wunschstrecken: Hockenheim, Oschersleben, Most, Schleiz und der Lausitzring, den der sportliche Ausrichter auch 2018 anmieten möchte. Für die T-Challenge wird intensiv über das Angebot eines Komplettpakets nachgedacht. Triumph Rheinhessen-Mastermind Marcel Schmidt präsentiere in Most einen wunderschönen Triumph Daytona 765-Umbau auf Basis Street Triple RS, die es mehr als verdient hätte in Kleinserie aufgebaut zu werden, was der T-Challenge nochmals richtig Schub geben könnte.
Wohin die Reise des Triumph-Street Triple-Cups geht, steht in Grundzügen auch schon fest. Die parallel gewerteten Divisionen 675 und 765 haben sich prima bewährt und sollen auch 2018 fortgeführt werden. An einem möglichst unmoralischen Komplettangebot inklusive Street Triple RS wird bereits jetzt intensiv gearbeitet. Und der Racing-Kalender könnte eine echte Überraschung werden. Stay tuned!

LINKS:

Alle Ergebnisse und Schlustabellen Triumph Street Triple-Cup
Alle Ergebnisse und Schlustabelle Triumph-Challenge

Alle Fotos Triumph Street Triple-Cup
Alle Fotos Triumph-Challenge

 

Packende Rennen in der Lausitz

T-CUP

Mit einem Doppelsieg in der Lausitz baut Uli Bonsels seine Führung in der Division-765 weiter aus und liegt damit vor dem letzten Rennwochenende in Most (16.-17. September) auf Titelkurs vor André Reinke, der sich ein spannendes Rennen mit Bonsels lieferte.

In der Division-675 führt Florian Müller vor Alexander Fraßmann, der durch einen Sturz im zweiten Rennen wichtige Punkte liegen ließ.

 

Triumph-Challenge

Nach spannenden Kämpfen an der Spitze zwischen Finn Zeller und Kevin Michel, beide Male mit dem besseren Ende für Zeller, reist Finn als Spitzenreiter zum letzten Rennwochenende der Saison nach Most (16.-17. September). Aber es bleibt spannend bis zum Schluss!

 

Ergebnisse & Tabellen:

Triumph Street Triple-Cup
Triumph-Challenge

Video: Kevin Michels Rennen in Hockenheim

Kevin Michel sorgte in Hockenheim für jede Menge Spannung im Kampf um die zweite Position, die Gergö Csanyi jedoch gut zu verteidigen wusste. Ab Rennhälfte sollte es noch schlimmer für Michel kommen, der nach einem der besten Qualis seiner Karriere, noch auf der Suche nach der optimalen Rennpace ist. Ende der Parabolika nahmen ihn gleich zwei Kontrahenten auf einmal in die Klemme und schlüpften durch. Aber seht selbst:

 

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