Tag Archive for Lausitzring

Saisonauftakt Lausitzring 2018

Die ersten beiden Rennen der Saison 2018 absolvierten die Triumph-Challenge und der Triumph Street Triple-Cup gemeinsam auf dem Lausitzring. Während der Rest der Nation mit Regen zu kämpfen hatte, freuten sich Triumph-Fans über feinstes Racing unter der Sonne Brandenburgs.

Ein besonders sonniges Wochenende hatten Henrik Müller (T-Challenge), Ulrich Bonsels (T-Cup 765) und Michael Märksch (T-Cup 675). Sie fuhren am ersten Rennwochenende der Saison Doppelsiege in ihren Klassen ein.

Alle Ergebnisse:

RENNEN 1
RENNEN 2

Saisonauftakt Lausitzring 2018: Qualifikation

Henrik Müller präsentiert sich in der Lausitz in Topform und fährt im Qualifying in seiner eigenen Liga. Als einziger Fahrer knackt er auf dem gut 4,5 km langen Rundkurs die Marke von 1:50 Min. Seine Zeit: 1:49.277. Auf Platz zwei geht Thomas Rothmund ins Rennen. Billy Hilpert komplettiert die erste Startreihe. Damit geht die erste Startreihe an Fahrer der Triumph-Challenge.

Vorjahresmeister im T-Cup (765), Uli Bonsels, pilotierte die schnellste Triumph Street Triple 765 und wird von Startposition vier ins Rennen gehen. Schnellster mit einer 675er Street Triple ist Michael Märksch auf der neunten Position. 

Infos: Saisonauftakt Lausitzring

Lausitzring LuftaufnahmeDer Saisonauftakt am Lausitzring naht, weshalb es höchste Zeit für Infos ist. Zunächst einmal herzlichen Dank, dass Ihr Euch für eine unserer Rennserien entschieden habt.

Das Auftaktevent am inzwischen von der DEKRA betriebenen Lausitzring wirft Fragen auf und regt auf den einschlägigen Webseiten inklusive Facebook zu wilden Spekulationen an.

  1. Nein, wir fahren nicht die verkürzte DTM-Autovariante, sondern die Euch hinlänglich geläufige Motorradstrecke.
  2. Nein, die Strecke wurde nicht komplett neu asphaltiert. Es ist also noch genauso wellig wie all die Jahre vorher inklusive des teils tückischen Nassgrips der anspruchsvollen Strecke.
  3. Thomas Rothmund aka Ketchup liebt den Lausitzring, auch und gerade wegen dieser Besonderheiten. Er hält auf Wunsch in unserer offiziellen Box, deren Nummer wir Euch dann vor Ort nennen können, gerne ein kostenloses Coaching „Späte Liebe Lausitzring“
  4. Christi Himmelfahrt (10.5.18) und der 11.5.18 sind offiziell ausverkauft. Dies für Spätberufene, die nicht automatisch via Frühbucherrabatt den 11.5. als Morgengabe mitgenommen haben.
  5. T-Cup und T-Challenge fahren die beiden Rennen am Sonntag exklusiv. Die Trofeo Italiano startet am Lausitzring und in Oschersleben gemeinsam mit einer Bike Promotion-Gruppe der IBPM. Bei reinen MOTORRAD action team-Veranstaltungen, also Hockenheim und Most, können wir unseren Trofeo-Teilnehmern exklusive Zeitfenster für zwei Rennen pro Wochenende anbieten. Schleiz mussten wir für die Trofeo leider absagen. Das wäre finanziell nicht zu stemmen gewesen. Wir bitte zwecks der überschaubaren Nennliste um Euer Verständnis. Weitere Info zu Schleiz: Ihr müsst vor Ort eine V-Lizenz beim Veranstalter, dem MSC Schleiz, buchen.
  6. MOTOREX-Pakete werden vor Ort verteilt
  7. Bridgestone ist mit seinem offiziellen Renndienst vor Ort. Die Montage von Bridgestone-Reifen ist für eingeschriebene Teilnehmer unserer Cup-Rennserien kostenlos, ein feines Extra unseres langjährigen Partners und beileibe nicht die Regel.
  8. Eure Ansprechpartner vor Ort: Björn Gramm, Karsten Bartschat, Matthias Schröter

Packende Rennen in der Lausitz

T-CUP

Mit einem Doppelsieg in der Lausitz baut Uli Bonsels seine Führung in der Division-765 weiter aus und liegt damit vor dem letzten Rennwochenende in Most (16.-17. September) auf Titelkurs vor André Reinke, der sich ein spannendes Rennen mit Bonsels lieferte.

In der Division-675 führt Florian Müller vor Alexander Fraßmann, der durch einen Sturz im zweiten Rennen wichtige Punkte liegen ließ.

 

Triumph-Challenge

Nach spannenden Kämpfen an der Spitze zwischen Finn Zeller und Kevin Michel, beide Male mit dem besseren Ende für Zeller, reist Finn als Spitzenreiter zum letzten Rennwochenende der Saison nach Most (16.-17. September). Aber es bleibt spannend bis zum Schluss!

 

Ergebnisse & Tabellen:

Triumph Street Triple-Cup
Triumph-Challenge

Jetzt fährt sie wieder, diese Rasselbande

Lang war sie, die Winterpause. Wie immer. Gut, dass es nun endlich wieder los ging mit dieser Raserei am geliebten, am gehassten Eurospeedway Lausitzring: Saisonauftakt für die Triumph-Challenge und den Triumph Street Triple-Cup.

Lausitzring LuftaufnahmeLove him. Or leave him. Fragt man Motorradrennfahrer vom Amateur bis hin zum Profi nach ihrem Verhältnis zum Lausitzring (= him), dann bekommt man knackig-kurze Antworten. Entweder ein: irgendwie schon geil. Oder ein: das wirklich Allerletzte. Gehört renaturiert, das Ding.

Womit man diesem Mahnmal für die Fehlinvestition von Abermillionen dann aber doch reichlich Unrecht antut. Die Strecke wird nämlich zum Einen von freundlichen Menschen professionell gemanagt und sie zeigt sich nach einer Renovierung einiger Passagen etwas berechenbarer, was die Gripverhältnisse angeht. Die gefürchteten Wellen im Asphalt ließ man hingegen unangetastet. Sowas wie ein Alleinstellungsmerkmal, sozusagen. Sogar das ruppige Most in Tschechien fühlt sich im Vergleich glatt wie ein Babypopo an.

Alles Jammern hilft sowieso nix, wie so oft im Leben. Also rückte die mit vielen neuen Gesichtern geschmückten Fahrerfelder der Triumph-Challenge am 16. und 17. Mai mit beachtlichen 34 Startern und der Triumph-Cup mit respektablen 23 Teilnehmern auf besagtem Lausitzring hoffnungsfroh hinaus in eine neue Rennsaison.

Triumph Street Triple Cup CastrolDer Triumph-Cup überraschte dabei sogar die selbsternannten Kiebitze im Fahrerlager. Diese selbsternannten Auguren der Rundenzeiten, die man in Rennfahrerkreisen überall findet. Gerne auch an der Boxenmauer. Und selbige Kiebitze hatten vorausgeahnt, dass der T-Cup nach dem Abwandern einiger schneller Buben zu einem gemütlichen Gentleman-Racing-Club mutieren würde. Vorjahresmeister Gabriel Noderer, dessen Vize Tim Holtz samt seinem Bruder im Geiste, Ole Bartschat, waren unisono in die Triumph-Challenge gewechselt, andere, wie beispielsweise Bikebuilder Marcus Walz, beinahe schon so etwas wie das Maskottchen des T-Cup, legen ein Rennfahrer-Sabbatical ein.

Mit dem Gentleman-Quatsch machten die Herren dann ratzfatz kurzen Prozess. Hatte sich schon in den beiden Zeittrainings angekündigt. „Die Kaufmänner nehmen Drogen. Irgendein Zeug, das hemmungslos schnell macht“, war hinter vorgehaltener Hand zu hören. Gemeint waren Jörn Kaufmann und dessen Onkel Harald, ältester T-Cup-Teilnehmer dieses erlesenen Jahrgangs. Onkel Harald war in der letzten Saison zumeist etwas vor seinem Neffen unterwegs und immer für Top Ten-Plätze gut. Nun stand er eins hinterm Neffen. Der hatte völlig überraschend die Pole Position geholt. Auf der Drei: Oli Martin. Ein Hamburger Jung. Gestählt durch jahrelange Teilnahme am T-Cup. Zum Start seiner T-Cup-Karriere agierte er wild und unbeständig, tauchte gern einmal diskret im Mittelfeld ab. Wahlweise auch ins Kiesbett. Doch nun ist alles anderes. Wie bei den beiden Kaufmännern.

Triumph-Street-Triple-Cup_LSR2015-9

T-Cup: Doppelsieg für Oliver Martin #5 auf dem Lausitzring

Was die Rundenzeiten erodierte. Nur ein schnelles Feld macht schneller. Diese ebenso alte, wie immer noch gültige Wahrheit predigen nicht nur die berüchtigten Kiebitze. Und sie trifft zu. Aber sowas von. Die Rundenzeiten liegen auf T-Cup-Rekordniveau, unterbieten, am Rande bemerkt, auch diejenigen der neue Supernaked-Klasse, die in der Superbike-IDM die Supersport-Klasse auffüllen soll und die neulich am Lausitzring ihre Premiere feierte.

Das Paket aus Triumph Street Triple, Öhlins-Fahrwerkskit und Bridgestone-Slicks schafft perfekte Voraussetzungen für allerbeste Leistung. Wenn, ja, wenn der Fahrer respektive dessen Kopf mitspielt. Jörn Kaufmann übertrieb es kurz vor Ende des ersten Laufs und fand sich auf dem Hosenboden wieder. Martin triumphierte vor Dennis Kaßburg, dem nach zwei Jahren Pause ein perfektes Comeback gelang und Harald Kaufmann, dem T-Cup-Urgestein aus der schönen Rhön.

Lauf Zwo geriet dann zur One-Man-Show. Oliver Martin, höchstmotiviert durch seinen historischen ersten T-Cup Laufsieg, zelebrierte mit Ansage einen blitzsauberen Start-Ziel-Sieg vor dem bärenstarken Kaßburg, dicht gefolgt von Jörn Kaufmann, der also noch ein halbwegs versöhnliches Wochenende rettete.

Versöhnlich ist hin wie her ein prima Stichwort für diesen Saisonstart in der Lausitz. Nahezu jeder hat wieder etwas dazugelernt, manch einer machte sogar seinen Frieden mit dieser sicherlich sehr anspruchsvollen Strecke. So auch in der zweiten Triumph-Rennklasse: der Challenge.

Triumph-Challenge_LSR2015-4

T-Challenge: Sie versuchten es, aber an Tim Holtz #49 war in der Lausitz kein Rankommen

Ehemals war sie die sehr kleine Schwester des T-Cups. Der brachte es in seiner Sturm- und Drangzeit auf über 40 Starter. Kleine Schwestern wachsen manchmal rapide. Und werden zudem mächtig fix. Die besagte Boygroup mit Leadsänger Tim Holtz und dessen Kumpel Ole Bartschat, machte den Arrivierten vom ersten Training an Druck. Gabriel Noderer, T-Cup-Meister des Vorjahres, ebenfalls hoch gehandelt, haderte derweil mit technischen Zipperlein. Nun, es waren eher schon richtige Gebrechen. Lauf 1 schloss der fixe Jung im für ihn ungewohnten Gefilden ab: Rang 15. An der Spitze hatte Tim Holtz einsam seine Kreise gezogen, mit Respektabstand folgten Max Riebe und Ole Bartschat. Lauf 2 war nur wenige Sekunden ein Spiegelbild des ersten. Schon in der ersten Ecke klappte Max Riebe das Vorderrad ein, der gar nicht mehr so kleine Tim Holtz fuhr daraufhin abermals einem blitzsauberen Start-Ziel-Sieg entgegen. Zweiter: Uwe Geist, langjähriger Challenger und immer für einen Podestplatz gut. Dritter? Ole Bartschat.

Droht ob der Holtzschen Überlegenheit nun Langeweile in der Challenge? Nein, sagen die Kiebitze. Tim ist erster Titelanwärter, ohne Frage. Aber in Hockenheim am 5. und 6. Juni 2015 auf dem langen und schnellen GP-Kurs werden die Karten auch in der T-Challenge neu gemischt.

Link: T-Cup Ergebnisse Lausitzring 2015
Link: T-Challenge Ergebnisse Lausitzring 2015

T-Challenge-Siegerehrung00 T-Challenge2015_Gruppenfoto_logo1920

 

 

 

 

 

 

T-Cup-Siegerehrung00T-Cup2015_Gruppenfoto_logo1920