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Triumph Street Triple-Cup 2018

Schon bald nach seiner Premiere im Jahr 2008 hat sich der TRIUMPH Street Triple-Cup zu einer der attraktivsten Rennserien im deutschen Motorradrennsport für Amateure entwickelt. Für die Neuauflage in der Saison 2018 gilt dies mehr denn je, denn neben einem attraktiven Paket-Angebot warten auch wieder reizvolle Strecken auf die Teilnehmer – unter anderem werden zwei der insgesamt zehn Rennen auf dem Kult-Straßenkurs „Schleizer Dreieck“ ausgetragen.

Der Countdown läuft: Wer sich mit einer motivierten Schar weiterer Amateur-Racer darin messen möchte, knackige Dreizylinder zügig um die Ecke zu scheuchen, sollte nicht länger mit seiner Anmeldung zum TRIUMPH Street Triple-Cup warten. Traditionell ist der „T-Cup“ eine der preisgünstigsten Optionen, in Mitteleuropa ernsthaften Cup-Rennsport zu betreiben und dabei auch noch eine Menge Spaß zu haben. Auf dem Programm stehen fünf Events auf bekannten Rennstrecken in Deutschland und Tschechien, bei denen jeweils zwei Rennläufe ausgetragen werden.

Racing-Action satt: der TRIUMPH Street Triple-Cup bietet Motorradrennsport auf bestem Niveau.
Einzige Voraussetzung zur Teilnahme am Street Triple-Cup ist wie immer ein sportliches Naked Bike der englischen Traditionsmarke TRIUMPH. Dabei starten alle Street Triple-Modelle zwischen Modelljahr 2008 bis 2016 in der Division 675, ab Modelljahr 2017 geht es in der Division 765 zur Sache. Für alle anderen TRIUMPH-Modelle, die in die Kategorie „sportlich und mindestens drei Zylinder“ passen, gibt es die „T-Challenge“. Hier werden jene Fahrer heimisch, die mit einem Bike der Baureihen Daytona, Speed Triple, Street Triple und Speed Four ab Baujahr 1990 mit dabei sein wollen. Für alle gleich ist die Nenngebühr: Das Dreizylinder-Vergnügen auf der Rennstrecke ist zum Saison-Schnäppchenpreis von 2.290,- Euro zu haben.
Wer noch keines der britischen Fahrspaßbikes in der Garage stehen hat – kein Problem: Für die Cup-Teilnehmer haben die Veranstalter und der TRIUMPH-Händler SBF ein sattes Komplettpaket geschnürt. Für nur 12.490 Euro inkl. MwSt. gibt es eine brandneue Street Triple 765 RS inklusive aller Nenngebühren zum Cup. Mit dabei sind zusätzlich ein hochwertiges Paket an Racing-Teilen der Partner LSL (Fußrasten, Bremshebelschützer) und Bodis (Endschalldämpfer inkl. dB-Eater), ein Race-Replica-Helm des Typs X-803 von X-lite sowie ein umfangreiches Schmiermittelpaket von Motorex. Für das passende Outfit werden zudem Sponsoren-Sticker und -Aufnäher für die Lederkombis mitgeliefert. Aber Achtung: Dieses Angebot ist auf eine Stückzahl von 10 Bikes limitiert.

Die Einschreibung für den T-Cup läuft bereits – alle Informationen zum Ablauf, die technischen Regularien und sonstige Infos finden sich in den PDF-Ausschreibungen:

Triumph Street Triple-Cup 2018

Triumph-Challenge 2018

 

Die Events des Street Triple-Cups 2018 im Überblick:

12. & 13. Mai 2018: Lausitzring
26. & 27. Mai 2018: Schleizer Dreieck
23. & 24. Juni 2018: Hockenheimring GP-Kurs
21. & 22. Juli 2018: Oschersleben
11. & 12. August 2018: Most (CZ)

Nürburgring-Renntraining für Schnellbucher

Nürburgring GP-StreckeWir haben heute ein ganz besonderes Geschenk für Euch! Die ersten 60 bestehenden und eingehenden Nennungen in den Hobby-Rennserien Triumph Street Triple-Cup, Triumph-Challenge und Trofeo Italiano erhalten einen kostenlosen Renntrainingsplatz bei unserem 1-tägigen Renntraining auf der Nürburgring GP-Strecke am 30. April 2015 im Wert von 219 Euro.

Das Angebot ist gültig bis zum 1. März 2015. Der Platz ist nicht übertragbar und bei nicht Teilnahme geht der Platz zurück an das MOTORRAD action team. Bitte meldet Euch bis 1. März 2015 per E-Mail bei Heike für dieses Training an.

Weiter Infos zum Training:
MOTORRAD action team-Renntraining Nürburgring GP-Kurs 30. April 2015

Triumph-Rennserien rocken Hockenheim

T-Cup-ChallengeTriumph-Challenge und Triumph Street Triple-Cup drücken am 28./29. Juni dem MOTORRAD-Festival in Hockenheim ihren Stempel auf und begeistern mit vier spannendenden und teils denkwürdigen Rennen. Michael Kunz holt sich einen blitzsauberen Doppelsieg in der T-Challenge, Ole Bartschat und Gabriel Noderer fahren je einen Laufsieg im T-Cup heraus.

Das gab es in der inzwischen seit 2008 andauernden Erfolgsgeschichte der Triumph-Hobbyrennserien noch nie: über 70 Starter trafen sich im Hockenheimer Motodrom. Absoluter Rekord, all time high. Wie kommt das? Sehr einfach. Virales Marketing via daytona-675.de und dem t5net.de und die tatkräftige, nimmermüde Werbung von Challenge-Mitinitiator Thomas Rothmund zeigten Wirkung. Neben dem etablierten Triumph Street Triple-Cup, der seit 2008 am Start ist, hat sich die Triumph-Challenge von einer kleinen Gemeinschaft quasi über Nacht zu einer sehr ernstzunehmenden Hobbyrennserie gemausert. Inklusive Gaststarter nahmen 46 (!) T-Challenger die Herausforderung Hockenheim an. Wer hätte das vor sagen wir einmal zehn Jahren gedacht, dass Triumph mal so eine sportliche Dominanz entwickeln würde?

Wahrscheinlich Triumph-Cup-Mann der ersten Stunde Uli Bonsels, im Hauptberuf Triumph-Presse- und Technikmann, der schon 2004 geahnt haben muss, welch großer Wurf seinem Arbeitgeber mit der 2005 präsentierten Daytona 675 und ihrer kleinen Schwester, der Street Triple gelingen würde, die 2007 folgte.

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Start der Triumph-Challenge 2014 auf dem Hockenheimring – Foto: Racepixx.de – Andy Glänzel

Wie erfolgreich diese beiden Baureihen sind, das zeigt vor allem die Triumph-Challenge eindrucksvoll. Startberechtigt sind alle sportlichen Triumph-Motorräder, dominiert wird die Serie von der Daytona 675, wobei auch ganz alte und liebevoll gepflegte Schätzchen aus dem ersten Modelljahr 2006 noch Chancen aufs Podium haben. Thomas Rothmund belegte das im 2. Lauf mit einem 3. Platz sehr eindrucksvoll mit seiner in Ehren ergrauten 675, die seit 2007 in diversen Rennserien ihren Dienst tat, unter anderem auch in der Langstrecken-WM. Und nun also mit Leib und Seele Triumph-Challenge.

Wenig überraschend, dass Franky Heidger, erfolgreichster Triumph Street Triple-Cup-Starter der Neuzeit, für 2014 eine neue Herausforderung in just dieser Triumph-Challenge suchte. Leistungsmäßig ist er mit seiner nahezu serienmäßigen Cup-Street Triple natürlich etwas unterlegen. Was Heidger, gestählt in über 25 Jahren Profirennsport, mit Fahrkönnen kompensiert und sich überraschend die Poleposition sicherte. Rang 2 im ersten Lauf war eine Demonstration von Fahrkunst; 1.53er-Rundenzeiten mit einem 105 PS-Motorrad auf dem Highspeed-Kurs in Hockenheim sind für normale Hobbyfahrer gleichbedeutend mit dem Reich der Fabeln. Schade für Heidger, Zweiter des 1. Rennens, dass er im zweiten Lauf von einem Kollegen abgeräumt wurde, der sich beim Anbremsen dramatisch überschätzt hatte. Franky war aber beileibe nicht der einzige Pechvogel. So ist das halt im Rennsport. Viele Fahrer mit einem beseelten Lächeln im Gesicht, einige eher betrübt, manche sogar zum Check ins Krankenhaus, glücklicherweise ohne größere Blessuren. Größter Pechvogel des Wochenendes: Max Riebe, der es nach gutem Training gerade mal in die Startaufstellung von Triumph-Challenge-Rennen 1 schaffte, selbige aber kurz vor Start mangels Vortrieb schiebend verlassen musste. 0 Punkte für einen der Meisterschafts-Mitfavoriten waren ganz sicher nicht der Plan, vor allem, wenn Sportskamerad Michael Kunz souverän zwei Laufsiege und die volle Punktzahl herausfährt.

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Gabriel Noderer #17 – Foto: Racepixx. de – Andy Glänzel

Das Kunststück gelang dem Triumph Street Triple-Cup-Kollegen Gabriel Noderer beim Saisonauftakt der Serie auf dem Sachsenring Ende Mai. Alle Vorzeichen deuteten auf eine Wiederholung dieses Coups hin, hätte das Hockenheimer Wetter nicht just vor dem ersten T-Cup-Lauf für Kapriolen gesorgt. Als Regenrennen ausgerufen standen die Fahrer vor der kniffligen Wahl der richtigen Reifen. Regen oder Slick? Kurz vor dem 1. Aufruf zum Rennen war die Piste weitgehend trocken, somit setzen viele Fahrer auf Slicks. Pünktlich nach der 1. Durchsage begann es zu tröpfeln. Hektische Betriebsamkeit in den Boxen. Jedenfalls bei Teilen des T-Cup. Umrüsten auf Regenreifen. Die Jungs schwitzten und bekamen teils just in time die Räder umgebaut. Einige montieren nicht. Weil sie Regen grundsätzlich ablehnen. Und nicht in einen zweiten Satz Felgen investiert haben. Cup-Urgestein Hajo Ammermann beispielsweise gehört dieser Fraktion an. Oder eben Titelfavorit Noderer. Der pokerte. Viele anderen mit ihm. Und verzockten sich grandios. Mit Öffnen der Boxengasse für die Startaufstellung begann es in Strömen zu regnen. Die Slick-Fraktion balancierte wie auf rohen Eiern über den jetzt extrem schmierigen Asphalt, der zudem sehr unter einem kurz zuvor abgehaltenen Open Air-Konzert gelitten hatte und verließ die Strecke sehr zur Verwunderung der Rennleitung unverrichteter Dinge.

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Foto: Racepixx.de – Andy Glänzel

Ein für T-Cup-Verhältnisse geradezu minimalistisches Starterfeld geht auf die Reise und dezimiert sich durch Stürze noch weiter. Lohn der Angst für alle, die ins Ziel kamen: heißbegehrte Punkte. Und zum wiederholten Male eine eindrucksvolle Machtdemonstration von Ole Bartschat, dem Regengott des Triumph Street Triple-Cups. Der sich souverän den Laufsieg holt, gefolgt von zwei alten Windgesichtern, denen Regen ganz besonders zu liegen scheint: Uli Bonsels und Harald Kaufmann, beide Ü50, zeigten der jungen Garde mal eben, wie man im Regen sicher und schnell Motorrad fährt. Bonsels wünschte sich denn auch für den Rest der Saison vor allem eines: Regen.

Eher unwahrscheinlich, dieser Wunsch. Der 2. Lauf des Triumph Street Triple-Cup bei optimalen, da trockenen Bedingungen rückte das Kräfteverhältnis dann wieder zurecht. Noderer mit einem Beinahe-Start-Ziel-Sieg vor dem Eidgenossen Erich Peter, T-Cup-Sieger 2013, und Altstar Leonhard Neels, der nebenbei eindrucksvoll belegte, dass auch Street Triple-Modelle aus den Jahren 2008 bis 2010 noch für Podiumsplätze gut sein können. Ebenfalls Zeichen für die Ausgewogenheit im Triumph Street Triple-Cup.

Nächstes Rennwochenende für beide Triumph-Rennserien: Oschersleben, 18. – 20. Juli im Rahmen einer Veranstaltung von Bike Promotion.

Ergebnisse:

Triumph Street Triple-Cup Rennen 1
Triumph Street Triple-Cup Rennen 2

Triumph-Challenge Rennen 1
Triumph-Challenge Rennen 2

Castrol unterstützt die Triumph-Challenge

Castrol-Power-1Der offizielle Öl-Partner für die Triumph-Challenge heißt Castrol. Jeder Teilnehmer der Triumph-Challenge und des Triumph Street Triple-Cups 2014 wird zum Saisonstart ein umfangreiches Pflege- und Schmierstoffpaket erhalten. Und wenn Castrol Paket sagt, dann ist das auch eines.

Vielen Dank an Detlef Becker!

Web: www.castrolmoto.com

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